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Meine Aphorismen

Lieber eine unbestimmte Zukunft als eine unbewältigte Vergangenheit.

Blütenzauber

 

61. Die Zukunft ist ein zu wichtiges Thema, als dass man sie jenen Kräften überlässt, die sich nicht von der Vergangenheit lösen und die Gegenwart nicht bewältigen können.

62. Lieber eine unbestimmte Zukunft als eine unbewältigte Vergangenheit.

63. Wer der Zukunft die Hand reicht, hat sich von der Vergangenheit bereits verabschiedet und ist auf dem Weg, der Gegenwart Adieu zu sagen.

64. Die Zerfallszeit der Zukunft ist gleich Null. Wenn sie gerade begonnen hat, ist sie bereits wieder vorbei. Andererseits ist sie unendlich, weil dieser Prozess nie aufhört.

65. Wer nicht an Gott glaubt, mag ein Materialist genannt werden, für den es kein Jenseits gibt. Er ist dennoch ein wahrer Christenmensch, wenn er aus den Zehn Geboten die Gebote 4 bis 10 als Handlungsanweisung für moralisches Verhalten versteht und sich entsprechend bemüht.

66. "Ich denke, also bin ich." Dem französischen Philosophen René Descartes ist zuzustimmen. Aber auch wenn ich nicht denke bin ich, denn das Ich definiert das Individuum, das ist, gleichgültig ob es denkt oder nicht denkt.

67. Älter werden heißt, in die Zukunft hineinwachsen.

68. Wer in der ersten Reihe sitzt wird zwar zuerst gesehen doch heißt das noch nicht, dass er auch zuerst wahrgenommen wird.

69. Flüge zu den Planeten werden als Reisen in die Zukunft verkauft. In Wirklichkeit sind sie nichts anderes als Reisen in die Vergangenheit

70. Zukunft hat etwas mit Charakter und Kompetenz zu tun. Wem das eine oder das andere, oder beides fehlt, kommt über die Gegenwart nicht hinaus.

71. Viele Menschen wünschen sich, einen schönen Augenblick der Gegenwart festzuhalten, doch sie müssen erkennen, wie rasch vergänglich sie ist.

72. An der Gegenwart kommt niemand vorbei, und die Zukunft wird von niemandem erreicht. Deshalb ist auch kein Platz dazwischen.

73. Bewältigte Vergangenheit ist Wissen um Geschehenes. Gegenwart ist Erkennen dessen, was geschieht. Zukunft aber lässt zu Geschehenes nur erahnen, und wird erst in der Gegenwart zur Gewissheit.

74. Wir sagen: Die Zukunft liegt vor uns. Und dennoch erreichen wir sie nie, weil jeder Schritt aus der Gegenwart in die Zukunft als Schritt in der Gegenwart endet.

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