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Meine Aphorismen

Wenn es uns gelingt, die Gegenwart sicher zu machen,
werden wir auch eine sichere Zukunft haben.

Inka "bewacht" ihren Weinberg

 

 

237. Das Glück des anderen löst zwei Impulse aus: Freude oder Neid. Wer sich mit dem anderen freut, der kann sich wahrlich glücklich schätzen.

238. Nur wer glücklich ist oder einmal glücklich war, kann nachvollziehen was es heißt, nicht mehr glücklich zu sein.

239. „Ich kann mein Glück nicht fassen“ sagt der Volksmund, und er hat Recht; denn das Besondere am Glück ist seine Unfassbarkeit.

240. Wer sich im Leben immer und überall kurz fasst, vermehrt zwar die Chancen Glück zu haben. Dennoch wird er wohl niemals glücklich sein, weil das dann erfahrene Glück auch nur kurz hält.

241. Ein Unglück kann man herbeiführen – Glück aber nicht. Diesen entscheidenden Unterschied sollte man sich immer bewusst machen.

242. Wer Glück hat, sollte sich sofort fragen, wie es dazu kam. Nur dann hat er die Chance, es auch für länger zu halten.

243. Ich bin nicht gesund, ist der Ausdruck von Resignation in der Gegenwart und fehlender entsprechender  Verhaltensweisen in der Vergangenheit.

244. Wenn ich sage: Ich will gesund werden, habe ich mich bereits positiv entschieden, sage ich: Ich würde gern gesund werden, steht die Entscheidung noch aus.

245. An seine Gesundheit zu denken bedeutet, den ersten Schritt in eine gesunde Zukunft zu tun, aber erst entsprechende Maßnahmen in der Gegenwart sind der abschließende zweite Schritt.

246. Betrachtet man die Welt der Gegenwart mit dem Blick in die Zukunft, kann einem die Freude an der Zukunft vergehen. Doch gemach, noch wissen wir ja nicht, wie die Zukunft aussieht, und das ist allemal erfreulich.

247. Menschen, denen krankhafter Ehrgeiz unterstellt wird, sind nicht krank. Sie sind in Wahrheit nur das Produkt ihrer Zeit.

248. Der Mörder ist ein Verbrecher, der in unserer Gesellschaft für seine Tat bestraft wird. Der Selbstmörder jedoch entzieht sich einer Bestrafung dadurch, dass er bereits tot ist, bevor er bestraft werden könnte.

249. Politikern wird oft Handlungs- und Entscheidungs-Unfähigkeit vorgeworfen. Das ist ungerecht, denn sie sind nur das Spiegelbild der Gesellschaft, und die wählt sie schließlich in Ämter und Funktion.

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