Startseite Persönlich Gedichte Aphorismen Fotos Sport

Meine Gedichte

Im Stil des Menschen Eugen Roth, weil er vielleicht auch das geschrieben hätte:

Ein Mensch wünscht sich zu manchem Feste
Von seinen Lieben nur das Beste.
Die sind bereit ihm das zu geben,
Was nötigenst er braucht zum Leben.
..

Ein Gläschen Wein...

Das Geldversprechen

Ein Mensch versprach dem Herrn Kollegen,
Dass er ihm würde Geld noch geben,
Für einen kleinen Freundesdienst.

Die Zeit verging, der Mensch er dachte,
Nicht mehr an das, was er vermachte
Mit starken Worten des Versprechens.


 

Doch dann, so nach ein paar vier Wochen,
Da kam es in ihm hochgekrochen,
Ganz sacht, doch ohne Unterlaß.

Es war das Tiefgefühl der Schande,
Dass er versprach dem Freund, dem Manne,
Der mehr als ein Kollege war.

Dass er ihm nicht hat halten wollte,
Das Geldversprechen - in ihm grollte
Die Seelenqual manch’ Tag und Nacht.

Dann hat der Mensch sich aufgemacht
Und dem Kollegen wert und teuer,
Gebracht das Geld, noch vor der Steuer.

Die Seele frei, die Qual vorbei,
So fühlte sich der Mensch nun frei.
Doch die Moral von der Geschicht‘
Bezahl die Schulden gleich und nicht...

Ein Mensch zieht um

Ein Mensch ist jung und unverdrossen,
Und trotzdem hat es ihn getroffen,
Zum dritten Mal, es ist kaum wahr,
Zog er nun um, in einem Jahr.

So fragt er sich, jung zu der Zeit,
Was wird noch kommen, auch zu zweit,
Wieviel der vielen Umzugssorgen,
Muss er noch lösen, heut und morgen.

Der Mensch fast an der Welt zerbricht,
Weil er nicht mehr, nein, nie und nicht
Noch einmal umzuzieh’n gedenkt,
Auch wenn man ihm den Umzug schenkt.

Dann ist es schließlich doch geschehen,
Beruflich muss der Mensch nun gehen
Von seinem Dorf in eine Stadt,
Wo’s mehr und bess’re Arbeit hat.

 

Doch diesmal sagt der Mensch sich wacker
Hier müssen andre her, die rackern,
Die Sachen packen und sich plagen
Und alles auf den Wagen laden.

So kreisen rasch ihm die Gedanken
Um einen AMÖ-Spediteur aus Franken,
Der wäre wohl der rechte Mann,
Der alles weiß und alles kann.

So sei dem jungen Paar empfohlen,
Laßt andre aus dem Feuer holen
Was so der Volksmund Kohlen nennt,
Die AMÖ nämlich hilft wenn‘s brennt.

Liebe Mitmenschen

Ein Unmensch fliegt ans Urlaubsziel,
Ohn’ Abschiedsschmerz, mit Lustgefühl
Und freut sich der paar Sonnentage,
Die Ihn befrei’n von Last und Plage

Dann ist er da, nach 14 Tagen,
Stürzt sich erneut in Last und Plage,
Und trotzdem kam er heim, ganz heiter;
Denn schließlich geht das Leben weiter.