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Meine Aphorismen

Die Frage nach der Zukunft ist keine Frage des Glaubens sondern eine Frage des Handelns in der Gegenwart.

Hundekopf

Unsere Inka

(Es ist eines der letzten Photos. Wir mussten am 18. Februar 2009 von ihr für immer Abschied nehmen)

 

 

217. Wer mit der Zeit geht, der mag sich für einen modernen Menschen halten, in Wirklichkeit ist er jedoch unterwegs nach Nirgendwo.

218. Zeit kann man nicht in Abschnitte einteilen, weil sie einen unbestimmbaren Anfang hatte und ein ebensolches Ende hat.

219. Der Mensch glaubt, dass die Zeit mit dem Urknall begann. Aber auch davor muss es ‚Zeit’ gegeben haben; denn wie sonst hätte der Urknall erfolgen können.

220. Ein Fest ist in den meisten Fällen eine Reminiszenz an die Vergangenheit. Wir sollten jedoch Feste vielmehr unter dem Gesichtspunkt der Zukunft feiern.

221. Der Glaube an die Zukunft wird gestärkt durch die Erfahrungen aus der Vergangenheit und das Leben in der Gegenwart.

222. Man muss die Vergangenheit nicht ruhen lassen und die Gegenwart ignorieren, um sich der Zukunft zu widmen.

223. Ist uns die Zukunft verschlossen? Ich sage ‚Nein’, wenn wir uns zu ihr bekennen.

224. Zukunft ist nur für jene ein Traum, die von der Vergangenheit träumen und auch nicht in der Gegenwart die Kraft aufbringen, die Realitäten zum Ausgangspunkt von Zukunftsgedanken zu machen.

225. Nur wer die Unbegreiflichkeit des Universums versteht, begreift auch Vergangenheit und Zukunft. Aber wer versteht das schon?

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